Der Anteil der Beleuchtung am Stromverbrauch eines Durchschnittshaushaltes liegt bei neun bis zehn Prozent. Der Verbrauch von 300 kWh pro Jahr für die Beleuchtung lässt sich ohne Komfortverlust leicht auf deutlich weniger als 100 kWh reduzieren.
Festbeleuchtung muss nicht sein. Bringen Sie die Lampen gezielt dort an, wo das Licht tatsächlich gebraucht wird (Arbeitsplatte, Leselampe, Kochbereich, etc.). Eine helle Lampe ist besser als mehrere schwache Leuchten. Passen Sie die Leistung der Lampe dem Lichtbedarf an.
Lassen Sie das Licht nicht unnötig brennen. In Flur oder Treppenhaus ist eine Abschaltautomatik günstig. Helle oder reflektierende Lampenschirme reduzieren die benötigte Lampenleistung. Eine helle Wandfarbe kann indirekt auch Strom sparen. Eine glatte weiße Wand reflektiert etwa 80 Prozent des auf sie gerichteten Lichts, ein dunkles Grün z. B. dagegen wirft nur etwa 15 Prozent zurück. In Räumen, die längere Zeit beleuchtet werden (Sicherheitsbeleuchtung, Büro, Küche, Gaststätten, etc.), sollten Sie immer Energiesparlampen einsetzen. Insgesamt betrachtet gibt es keinen Bereich mehr, in dem sie Energiesparlampen nicht einsetzen sollten.
Indirekte Beleuchtungsanlagen wie Deckenfluter, sind meist „Stromfresser“, da ein Großteil des Lichts verschluckt, bzw. nicht zielgerichtet verwendet wird.
Energiesparlampen können gezielt eingesetzt werden: Für die „gemütliche“ Wohnsituation gibt es die Lichtfarbe „extrawarmweiß“ (827), für die „nüchterne“ Arbeitssituation „tageslichtweiß“ (860). Darüber hinaus gibt es Zwischentöne wie „warmweiß“ und neutralweiß“.