In der Bundesrepublik werden jährlich etwa 1,4 Mio. Tonnen Aluminium produziert. Dabei werden große Mengen an Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Staub in die Luft freigesetzt. Um eine Tonne Aluminium herzustellen, werden vier Tonnen Bauxit abgebaut und über 1,3 Tonnen Braunkohle sowie rund 14000 kWh Strom verbraucht.
Besonders im Lebensmittelbereich ist die Verwendung von Aluminium nicht sinnvoll, da es nicht gleichwertig wiederverwertet werden kann. Selbst wenn eine vollständige Wiederverwertung gelingen würde, gehen Experten davon aus, dass der Energieaufwand bei Getränkedosen immer noch rund zehnmal höher wäre, als bei Mehrweg-Glasflaschen.
Deshalb:
- Kaufen Sie möglichst unverpackte Produkte oder nehmen Sie nach Möglichkeit nur Verpackungen ohne Alubeschichtung.
- Kaufen Sie keine Kleinstpackungen wie z. B. Miniportionen Marmelade, Honig oder Kondensmilch.
- Verwenden Sie beim Einpacken von Lebensmitteln lieber Pergamentpapier anstelle der Alufolie.
- Kaufen Sie keine Getränkedosen, denn sie sind oft aus Alu (anders als Konservendosen, die fast immer aus Weißblech sind).
- Statt Senftuben können Sie Senf im Glas kaufen.
- Prüfen Sie beim Einkauf immer, ob Sie nicht auf ein Produkt in einer umweltfreundlicheren Verpackung ausweichen können.
- Selbst bei Renovierung oder Neubau eines Hauses können Sie Aluminium sparen: Bauen Sie anstelle von Alufenstern Holzfenster ein, natürlich aus einheimischen Hölzern!
Achtung: Alle Produkte, die Sie kaufen und alle Dienstleistungen, die Sie in Anspruch nehmen, sind mit Energieverbrauch verbunden. Deshalb sollten Sie den Erwerb von Erzeugnissen einschränken, die mit hohem Energieaufwand hergestellt werden (Papier-, Kunststoff-, Glas-, Alu- und andere Metallerzeugnisse).