Heizen Sie den Backofen nur vor, wenn es unbedingt erforderlich ist, z. B. bei empfindlichen Teigen. Backen ohne Vorheizen spart bis zu 20 Prozent Energie.
Nutzen Sie den Backraum voll aus (eventuell zwei Kuchen nebeneinander). Umluftbacköfen brauchen meist weniger Heizenergie als die konventionelle Technik. Wie viel Strom ein Backofen verbraucht, wird seit einigen Jahren auch durch das EU-Energielabel vermittelt. Kaufen Sie grundsätzlich nur Backöfen der Energieklasse A und achten Sie neben einem möglichst geringen Volumen insbesondere auf die normierte Angabe über den Stromverbrauch pro Nutzung. Selbst scheinbar kleine Unterschiede von 0,1 kWh pro Nutzung werden sich im Verlauf von 15 Jahren finanziell schnell bemerkbar machen.
Im Gebrauch sind dunkle Backformen zu bevorzugen, weil Sie Wärme besser aufnehmen als helle Backbleche. Seit einiger Zeit werden Backraumteiler mit integrierter Unterhitze angeboten, wobei durch Reduktion des Backraumvolumens bis zu 30 Prozent Strom beim Backen gespart werden können. Braten sollten Sie erst ab einem Kilogramm im Backofen zubereiten.
Wann immer möglich, sollten Sie anstelle des Backofens die Kochstelle benutzen. Der Backofen braucht bis zu viermal soviel Energie wie herkömmliche Kochstellen. Heißluftbacköfen sind nicht immer sparsamer, erlauben aber das gleichzeitige Backen auf mehreren Ebenen. Öffnen Sie die Backofentür nicht unnötig, denn es gehen dabei schnell 20 Prozent der Wärme verloren, die nachgeheizt werden muss. Schauen Sie lieber durch das Sichtfenster.