Deshalb: Den Temperaturregler auf die hierfür notwendige Temperaturstufe stellen. Berücksichtigen Sie dabei, dass es bei herkömmlichen Geräten völlig normal ist, dass die Temperatur im unteren Innenbereich des Kühlschranks bei vier Grad C liegt, im mittleren bei rund sieben Grad C und im oberen Bereich bei acht oder neun Grad C.
Leicht verderbliche Ware wie Fisch, Fleisch und Wurst sind in den kühlen Regionen des Kühlschranks zu lagern. Bei der höchsten Stufe ist der Stromverbrauch in manchen Kühlschränken doppelt so hoch wie bei der Stufe eins. Ob die Stufe eins ausreicht ist nicht zuletzt von der Kühlschrank-Außentemperatur abhängig. In der Regel reicht im Winter und entsprechend kühler Umgebungstemperatur die Stufe eins aus, im Sommer hingegen die Stufe zwei oder drei. Mit Hilfe eines speziellen Eisschrank- und Kühlschrankthermometers (ca. zwei bis drei €) können Sie die Kühlschranktemperatur schnell erkennen.
Selbstverständlich sollten Sie keine warmen Speisen in den Kühlschrank oder in das Gefriergerät stellen. Vermeiden Sie unnötiges und langes Öffnen des Kühlschranks oder Gefriergerätes.
Mehrzonengeräte mit Schubfächern haben in der Regel einen höheren Stromverbrauch als herkömmliche Kühlschränke, da es einen relativ hohen Aufwand erfordert, mehrere Temperaturen in einem Gerät zu garantieren. Zunehmend bieten diese Kühlgeräte Kühlfächer mit einem Null-Grad-Bereich, vor allem für Gemüse, an. Dieses zusätzliche Fach ist bei konventionellen Geräten unnötig. Normalerweise lagert man Obst und Gemüse im untersten Kühlschrankfach, denn dort ist die kühlste Temperatur.
Vier oder fünf Grad reichen für eine möglichst lange Haltbarkeit von Obst und Gemüse völlig aus. Zitrusfrüchte und stark wasserhaltiges Gemüse, wie Gurken, und viele exotische Früchte gehören grundsätzlich nicht in den Kühlschrank. Äpfel und Birnen gehören eher in ein Obstlager mit hoher Luftfeuchtigkeit im Keller (Temperatur: durchgehend sieben Grad C), wobei z. B. Gurken eine Temperatur von 15 Grad C mögen.