Die gute alte Wäscheleine trocknet immer noch am günstigsten. Zwei Drittel aller Haushalte, die keinen elektrischen Wäschetrockner besitzen, sehen das auch so. Die konsequente Verwendung einer Wäscheleine anstelle eines elektrischen Trockners spart in einem vierköpfigen Haushalt im Schnitt rund 480 kWh Strom pro Jahr ein – also zukünftig fast 100 € pro Jahr!
Wenn Sie sich trotzdem für einen Wäschetrockner entscheiden, sollten Sie wissen, dass wirklich energiesparende Geräte, abgesehen von recht teuren Sondermodellen wie z. B. gasbetriebenen Ablufttrocknern, auf dem Markt nicht existieren.
Die Kaufentscheidung fällt im Regelfall zwischen Kondensationstrockner und Ablufttrockner bei 3,3 kWh pro Fünf-Kilogramm-Trockengang. Beim Ablufttrockner muss die beim Trocknen entstehende Feuchtigkeit durch einen Abluftschlauch direkt ins Freie geleitet werden können. Beim Kondensationstrockner wird die Feuchtigkeit im Gerät aufgefangen, d. h. ein Anschluss für die Abluft ist nicht erforderlich. Geräte mit integrierter Wärmepumpe verbrauchen demgegenüber pro Trockengang bis zu einer Kilowattstunde weniger Strom. Die momentan höheren Anschaffungskosten von rund 350 € können jedoch in einem Durchschnittshaushalt auch nach 15 Jahren nicht wettgemacht werden.
Zur Vollständigkeit: Kaltluft-Trockenschränke verbrauchen zwar am wenigsten Strom, kommen in der Regel für den Hausgebrauch aus praktischen Gründen selten in Frage, da die Trockendauer bei rund sieben Stunden liegt. Beim Betrieb von Trockenschränken kommt die für das Verdampfen des Wassers benötigte Wärme aus dem Raum, so dass dieser kühler wird.